Von Knoten, Kentern, einer Krake – und ganz viel Teamgeist!

Wer war dabei? Neunzehn Kinder, fünf Tage, unzählige Erlebnisse – unsere Segelfreizeit war wieder ein voller Erfolg! Teilgenommen haben Jungseglerinnen und Jungsegler zwischen 7 und 14 Jahren aus unserem Verein, die Lust aufs Segeln und jede Menge Spaß in ihrer ersten Sommerferienwoche hatten.

Viele kannten sich zwar bereits, trainieren aber sonst in unterschiedlichen Gruppen. Die Freizeitwoche bot die Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen, sich noch besser kennenzulernen, einander zu helfen, sich anzufeuern und auch knifflige Situationen gemeinsam zu meistern. Egal ob im Boot, bei Spielen oder beim gemeinsamen Mittagessen an Land – aus einer Gruppe wurde ein echtes Team.

Was gab es Neues? Die Opti-Kinder übten fleißig Knoten, während sich die Feva- und Skiff-Segler mit Regattakniffen beschäftigten. Und dann hieß es: raus aufs Wasser und ausprobieren! Auch Kenterübungen standen auf dem Programm. Anfangs vielleicht noch mit etwas Respekt, am Ende aber mit einem breiten Grinsen – und dem Wunsch, damit gar nicht mehr aufzuhören.

Die Kinder können besonders stolz darauf sein, dass sich viele an neue Bootsklassen herangetraut haben und feststellten: „Das kann ich ja!“ Egal ob Opti, Feva oder Skiff – überall wurde mit Neugier, Mut und einer gehörigen Portion Teamgeist gesegelt, auch dank der Unterstützung unserer älteren Jugendlichen.

Die Trainer wechselten zwischen den Gruppen und sorgten so für frische Tipps und neue Blickwinkel. Ein besonderes Highlight war unsere Wasserkrake, die für jede Menge Action und mindestens genauso viele nasse Segler sorgte.

Wie war der Wind? Den gab es in allen Varianten. Von spiegelglattem Wasser bei Flaute bis zu ordentlichen Böen war alles dabei. Doch unsere Jungsegler ließen sich davon nicht beeindrucken.

Am letzten, windstillen Tag wartete eine Schatzsuche. Gemeinsam wurden Rätsel gelöst, Hinweise entschlüsselt und schließlich der Schatz gefunden. Und weil man eine Segelfreizeit nicht trocken beenden kann, verabschiedeten wir uns mit einer ausgiebigen Wasserschlacht.

Was prägte die fünf Tage? Nicht nur die seglerischen Fortschritte, sondern vor allem die Gemeinschaft – eine Woche voller Wind, Wasser, neuer Buddys, Gelächter und jeder Menge schöner Erinnerungen.

Wem haben wir zu danken? Ohne unsere Trainer Jakob Killeit, Piet Hankammer, Max und Nico Heise wäre diese Freizeit nicht möglich gewesen. Ein riesiges Dankeschön für Eure sorgfältige Vorbereitung und souveräne Durchführung! Ebenso danken wir Frank Schwiemann für das erneute freundliche Ausleihen der Krake sowie Andreas Schramm für den Check und die Reparaturen der Boote im Vorfeld.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an alle zupackenden Eltern und Großmütter, die die Landaufsicht übernommen haben, sowie an Euch, unsere großartige Segler-Crew! Ihr habt gezeigt, dass Segeln viel mehr ist als nur ein Sport – nämlich Gemeinschaft, Vertrauen und ganz viel Spaß.

Sabine und Yvonne